• Startseite
  • Blog
  • Reif für die Seniorenresidenz? Den richtigen Zeitpunkt finden und den Umzug wagen!

Reif für die Seniorenresidenz? Den richtigen Zeitpunkt finden und den Umzug wagen!

Selbstbestimmt leben und vorsorgen!

Reif für die Seniorenresidenz? Den richtigen Zeitpunkt finden und den Umzug wagen!

Zunächst ist festzuhalten, dass die Verbraucher mit allerlei Begriffen aus dem Bereich der Seniorenwohnangeboten konfrontiert bzw. verwirrt werden. Da wäre zu unterscheiden: Wohnstift, Residenz, Betreutes-Wohnen, Senioren-WG, Pflegeheim, Altenheim.

In Deutschland gibt es lediglich nur für das Pflegeheim (auch Altenheim genannt) eine Legaldefinition, die im Sozialgesetzbuch IX fest verankert ist. Für alle anderen Wohnformen gibt es keine Definition, sondern wenige Vorgaben betreffend der baulichen Anforderungen.

Dadurch ist auch ein Vergleich der Anbieter sehr schwierig, weil unterschiedliche Leistungen zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden.

Aber, wann soll man sich mit der Materie beschäftigen? Allzu oft höre ich Sätze wie: „Ich bin noch nicht alt genug“, „Es ist noch zu früh“, „Ich bin doch fit“. Ursächlich für diese Selbst-wahrnehmung sind folgende Faktoren:

  • Die Senioren fühlen sich 10-15 Jahre jünger und fiter als die Vorgenerationen
  • Überwiegend negative Berichterstattung in den Medien über Pflegeheime
  • Fehlendes Wissen über vorhandene (alternative) Wohnformen für Senioren in Deutschland
  • Die Trennung von über Jahre aufgebauten und angehäuften „Sachvermögen“ fällt schwer.
  • Die Senioren sind fiter und gesünder als die Vorgeneration
  • Die Angst vor Verlust der Selbständigkeit und der Selbstbestimmung
PANA4065
Ansprechpartner
IMG_8361

Gemeinschaft

durch gesellige Themenabende

Ansprechpartner

zu jederzeit

Selbstbestimmt

mit der Option auf Leistungen

Was viele Senioren nicht ahnen, durch einen Umzug in eine Seniorenwohnanlage gewinnen Sie viel mehr als sie aufgeben. Die (hochpreisigen) Wohnstifte und Residenzen vermieten unterschiedlich große Apartments an Senioren. Die meisten Senioren verkleinern sich bei der Größe der Wohnung, das führt zur Einschränkungen bei der Mitnahme der liebgewonnen Sachen. Aber das, was sie gewinnen, ist neben dem Aufbau von neuen sozialen Kontakten und Netzwerken auch eine Art Versicherung. Im Falle eines Falls greift die Infrastruktur der Residenz wie eine Versicherung. Die Rückkehr in die eigene Häuslichkeit nach einem Krankenhausaufenthalt (bedingt beispielsweise durch jegliche Knochenbrüche, Herzkrankheiten und alle anderen Krankheiten, die zur Einschränkungen im täglichen leben führen)  ist oft nicht möglich bzw. mit vielen organisatorischen Absprachen verbunden. In einer Seniorenresidenz ist es anders. Ich spreche gerne von einer Mietwohnung mit einem Versicherungsschutz. Denn die Seniorenresidenz kann auf solche neuen Bedarfe der Mieter schnell reagieren. So kann beispielsweise bei der Pflegekasse ein Pflegebett oder andere Hilfsmittel bestellt werden, die Hausmeister können die Wohnung entsprechend der neuen Bedarfe umräumen, die gesamten Mahlzeiten können in die Wohnung gebracht werden und die Pflegekräfte können bei der Körperpflege (duschen, waschen usw.) behilflich sein und die Wohnung wird ja sowieso wöchentlich gereinigt.  Das alles, müsste für den Rückkehr in die eigene Häuslichkeit von den Verwandten mit unterschiedlichen Dienstleistern/ Ansprechpartnern organisiert und beauftragt werden. Und das kostet viel Zeit, Energie und Geld.

Bei aller Unsicherheit bezüglich eines Umzugs in eine Residenz und bei allen Schwierigkeiten in der  Vergleichbarkeit der Preis- und Leistungsgestaltung, bietet sich immer die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Probewohnens. Ganz nach dem Motto „Probieren geht über studieren“. Der erste Kontakt zu einer Seniorenresidenz kann über Infoveranstaltungen oder (meist öffentliche) Kultur- und Gastronomieangebote (Vorträge, Konzerte, Café-Angebote)  aufgebaut werden. Im zweiten Schritt kann ein Probewohnen (mehre Tage oder Wochen) vereinbart werden.  Auf diese Weise kann eine mehrjährige Beziehung aufgebaut werden. In dieser Zeit lernen die Interessenten Mitarbeiter und Bewohner des Hauses vorab kennen. Sie sammeln so Eindrücke und Meinungen über Ihr zukünftiges Domizil.

Die Leistungen der Seniorenresidenzen sind ähnlich, daher ist bei der Wahl auf folgende Aspekte besonders zu achten:

  • Öffentliche Verkehrsanbindung (Bus & Bahn). Kann man die Residenz einfach und schnell mit Bus und Bahn erreichen? Wie weit ist die nächste Haltestelle entfernt? Kann ich die Haltestelle und die Verkehrsmittel mit einem Rollator oder Rollstuhl ohne fremde Hilfe erreichen?
  • „Bauchgefühl“ Fühlen Sie sich geborgen, wohl und sicher?
  • Welche Freizeitangebote gibt es und wie oft?
  • Gibt es Spezialkonzepte für Menschen mit Demenz und erhöhtem Pflege- und Betreuungsaufwand?
  • Gibt es einen Zwang bestimmte Leistungen (Mittagstisch, Reinigung usw.) in Anspruch zu nehmen?
  • Welche Dienstleister sind im Haus (z.B.: Frisör, Fußpflege, Hol- und Bringdienste)

Die meisten Residenzen und Wohnstifte stellen hochpreisige Apartments der unterschiedlichen Größen und  Ausstattungsmerkmale zur Verfügung. Der Mietpreis für eine noch nicht mal 30 qm große Wohnung beginnt bei ca. 1.000 € und mehr. Ursächlich für die hohen Preise sind die vorhandene Infrastruktur und das Vorhalten von vielen Dienst- und Serviceleistungen in der Residenz. Und da sind wir schon bei der zweiten Antwort auf die Frage: bin ich reif für die Residenz? Ziehen Sie so früh ein, dass Sie die Angebote der Residenz in Anspruch nehmen können. All die Annehmlichkeiten und der Service soll ihr Leben leichter, sorgloser und angenehmer machen. Wenn Sie die vielfältigen Angebote der Residenz (Konzerte, Ausflüge, Gastronomieangebote usw.) nicht mehr nutzen können, dann ist ein Pflegeheim die bessere Alternative. Denn bei einem hohen Pflegebedarf/ hoher Pflegebedürftigkeit steht die Pflege und Versorgung im Vordergrund und weniger die Möglichkeit punktuell und nach Bedarf auf viele kulturelle Angebote und diverse Unterstützungsleitungen zu zugreifen.

Aber die erste und wichtigste Antwort auf die Frage nach dem „wann“ und „ob“ lautet: ziehen Sie so früh ein, dass Sie sich einleben, eingewöhnen und neue Kontakte knüpfen können. Denn neben den unterstützenden Serviceleistungen geht es doch um den Kontakt zu anderen Menschen, der im Alter so oft fehlt.

Machen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Familie rechtzeitig Gedanken, wie Sie im Alter leben möchten. Denn eins ist sicher, Sie werden länger leben als die Vorgeneration. Was dazu führt, dass Sie unter Umständen auf Hilfe angewiesen werden. Oder anders gesagt: es ist höchstwahrscheinlich, dass Sie Ihre Pflegebedürftigkeit und Ihre Demenz erleben werden.

Besuchen Sie uns

Sollten Sie an einem Besichtigungstermin interessiert sein, rufen Sie gerne unter der Telefonnummer 0511-878070 an.

Oder besuchen Sie unsere Infoveranstaltung am 04.10.2026 um 11:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Sie!

Blog

Kastanie 322

Neue Ausgabe unserer Residenz-Zeitschrift. Rückblick auf unser Sommerfest, ein neuer Bewohnerbeitrag und vieles mehr.
Blog

25-jähriges Jubiläum unserer Mitarbeiterin

Wir feiern das 25-jährige Jubiläum unserer Veranstaltungs- und Bankettleitung Frau Klein.
Blog

95. Geburtstag Frau Gleich

Unsere Bewohnerin Frau Gleich feierte ihren 95. Geburtstag gemeinsam mit mehr als 25 Gästen in unserem Sternensaal.
Blog

Sommerfest 2026

Das war unser Sommerfest 2026. Gemeinsames Beisammensein im Atrium mi Live-Musik und anregenden Begegnungen.
Blog

Kastanie 321

Neue Ausgabe unserer Residenz-Zeitschrift. 25-jährige Jubiläen und ein Rückblick auf die vergangenen 2 Monate.
Blog

Gedächtnistraining

Im Kastanienhof bieten wir Gedächtnistraining für unsere Bewohner*innen an damit Sie auch im hohen Alter fit im Kopf bleiben.