Kastanie-Ausgabe-322

5/2026 Geboren 1936 in Hannover, aufgewachsen in Ahlem und Hameln und dort auch abwechselnd zur Schule gegangen, besucht sie später die höhere Handelsschule Rackow in Hannover. Ihr Berufseinstieg als Verwaltungsfachfrau stellte nicht nur Weichen im Arbeitsleben. Sie lernt in der Landesversicherungsanstalt auch ihren Mann kennen. „Bei einem Betriebsfest hat es dann richtig gefunkt, 1955 haben wir geheiratet und einen Tag später – erst einmal als Untermieter – sind wir in unser erstes gemeinsames Zuhause gezogen.“ Als 1961 und 1965 zwei Töchter die Familie komplett gemacht hatten, folgten weitere Wohnungswechsel. Und 1976 der Umzug ins eigene Haus in Rethen, das das Paar 2017 verkaufte. Beide zogen danach wieder in eine kleinere Wohnung. Auch während der Familienzeit arbeitete Ilse Bewig als Krankheits- und Urlaubsvertretung weiter. „Ich konnte Akten und Tonbänder mit nach Hause nehmen und hatte damals schon ein Homeoffice – auch bei meiner nächsten Tätigkeit für das AgnesKarll-Krankenhaus. Ab 1976 durfte allerdings keine Arbeit mehr außer Haus gegeben werden. Meine letzte berufliche Station war das Friederikenstift. Ich habe mich dort auf eine Anzeige in der HAZ beworben und war zuständig für das Schreiben von Gutachten.“ Gern erinnert sich die Seniorin dabei an die gute Zusammenarbeit mit den Ärzten. 1988 beendete Ilse Bewig ihr Arbeitsleben. Ihr neun Einblicke Willkommen im Zuhause von Frau Bewig. Daniel Koch 8

RkJQdWJsaXNoZXIy NzYxOTg=