5/2026 erzählt Ilse Bewig. Zudem stellte sich bei einem Probewohnen damals heraus, dass der Kastanienhof aufgrund der fortgeschrittenen Erkrankung ihres Mannes nicht der passende Betreuungsort ist und sie nicht zusammenbleiben konnten. Nach 65 gemeinsamen Jahren war das für das Paar erst einmal schwer vorstellbar. Ein kleiner Trost: Nebenan im Pflegeheim fand sich ein Platz für ihren Mann. „So konnten wir getrennt, aber wenigstens tagsüber oder bei der einen oder anderen Veranstaltung nah beieinander sein. Meine Einstellung damals: Augen zu und durch. Nur gut, dass ich den Kastanienhof schon durch Besuche bei Bewohnerinnen kannte und beim Einrichten viel familiäre Unterstützung hatte.“ Doch das Einleben fiel Ilse Bewig trotz Unterstützung schwer, denn der nächsten Herausforderung konnte niemand entkommen: der Ausbruch von Corona. Kontakte waren unterbunden bzw. stark eingeschränkt. Wenige Monate später starb ihr Mann. „Meine Trauerzeit hat lange angehalten und es hat gedauert, bis ich wieder Kraft gesammelt hatte“, so Ilse Bewig heute. Gern schaut die Seniorin auf ihr Leben mit vielen schönen Erinnerungen zurück - festgehalten in zahlreichen Fotoalben und bei lebhaften Erzählungen bei unserem Gespräch. Einblicke Namensvetterinnen: Ilse und Renate Bewig Daniel Koch 7 i Mitmachen! Wie sind Sie in den Kastanienhof gekommen? Seit wann leben Sie hier? Wie lautet Ihre Geschichte? In der Kastanie, wollen wir die Geschichten unserer Bewohner*innen erzählen und nach und nach in den folgenden Ausgaben wiedergeben. Bitte sprechen Sie Herrn Koch diesbezüglich an.
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