Gisela Gleich

Erinnerungen an den Einzug

Das ganze Leben ist eine Wundertüte

So empfinde ich es im Rückblick – und habe meinen Memo-iren diese Überschrift gegeben. Im Jahr 1931 wurde ich innHannover-Vahrenwald geboren. Der Welfenplatz war noch nicht bebaut, dieses änderte sich erst bei Kriegsbeginn. Bombenangriffe setzten ein, Bunker wurden errichtet, Schulen ausgelagert. Die unbeschwerte Kinderzeit endete. Meine Schulentlassung (1948) war im Jahr der Währungsreform. Das Post – und Fernmeldeamt stellte mich ein, meine Dienstzeit endete 1959. Inzwischen hatte ich geheiratet und das erste Kind kam zur Welt. Also kündigte ich das Beamtenverhältnis und trat erst im Jahr 1971 wieder in den Dienst des DBP ein. Ich machte Aufstiegsprüfungen und wurde Dipl. Verwaltungswirtin und war als Controllerin tätig. Nach der Pensionierung 1994 betreute ich meine Enkel, machte Reisen und hatte eine abwechslungsreiche Zeit. Im Jahr 2014 entschloss ich mich meine Wohnung in Bothfeld aufzugeben und in ein Seniorenheim zu wechseln. Obwohl ich Probewohnen im GDA-Stift Osterfelddamm getestet hatte, entschied ich mich für den Kastanienhof. Dort war ich mit zwei netten Bewohnerinnen bekannt, die mir den Wohnpark sehr empfehlen konnten. Also stand mein Entschluss fest. Ich zog am 05. November 2014 hier ein! Es gab viele Stationen in meinem Leben – Jetzt wohne ich „Am Mittelfelde“, so ist das eben.

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Erinnerungen an den Einzug

Im Jahre 2014 war mein Bestreben
ab sofort nicht mehr allein zu leben.
Meine Kinder waren längst aus dem Haus
und mir wurde klar: „auch du ziehst jetzt aus“
doch meine Tochter sagte: „Nein“
in ein Seniorenstift ziehst du nicht ein.
Aber ich gab meinen Plan nicht auf
und beharrte weiterhin darauf.
So meldete ich mich im Kastanienhof an
und wurde von dort eingeladen sodann.
die Besichtigung geschah an einem schönen Septembertag.
Das Appartement 416 im Sonnenschein vor uns lag.
Meine Tochter, die mit mir zur Information gestartet
erklärte: „Das Appartement hat auf dich gewartet!“
So verließ ich nach 53 Jahren Bothfeld mein Heim
und zog bereits 6 Wochen später „Am Mittelfelde“ ein.
Es gab viel neues zu entdecken
das konnte mich jedoch nicht schrecken.
Täglich drehte ich meine Runden
um alle Etagen gründlich zu erkunden.
Das Mittagsmahl am Vierertisch
machte mich für den Nachmittag wieder frisch.
Veranstaltungen gibt es hier „en masse“,
doch was macht mir am meisten Spaß?
Sportlich oder kreativ – ganz ungewohnt.
Auch das Gedächtnis wird nicht verschont.
So gingen 10 Jahre wie im Fluge dahin
„Wohnpark Kastanienhof“, nur danach steht mir der Sinn.

Frau Gleich in ihrem früheren Leben

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