Der weg in den Kastanienhof

Bewohner- Portraits

In jeder neuen Ausgabe unserer Residenz-Zeitschrift erzählen uns unsere Bewohner*innen Ihre Geschichten aus Ihrem früheren Leben bis hin in unere schöne Seniorenresidenz.

Antje Langer

Beständigkeit und Wandel

Auch wenn beide Begriffe Gegensätzliches umreißen, so gehören sie doch zu Antje Langers Geschichte. Im November 2017 hat die agile Seniorin mit ihrem Mann ein neues Zuhause im Wohnpark Kastanienhof bezogen. Seitdem hat vieles in ihrem Leben Bestand. Doch etwas hat sich auch gewandelt.

„Warum haben Sie sich für den Kastanienhof entschieden?“ Auf die Frage gleich zu Beginn unseres Gesprächs kam eine klare, knappe Antwort: „Hier hat einfach alles gepasst.“ Das hatte sie mit ihrem Mann vorab genau unter die Lupe genommen. „Durch meinen ehrenamtlichen Einsatz im Eilenriedestift wusste ich: Da ziehen wir nicht hin. Auch andere Mitbewerber, die wir besichtigt hatten, entsprachen nicht unseren Vorstellungen. Und die waren klar umrissen – nicht nur was die Örtlichkeit anbetraf, sondern auch den Zeitpunkt.

„Wir haben im familiären Umfeld die Misere erlebt, was passiert, wenn veränderte Lebensumstände negiert werden. Also haben wir das Thema Leben im Alter offensiv angepackt.“ Weitere Gründe: Tochter und Sohn sind beide beruflich sehr eingebunden und weit entfernt. „Und Kommentare, dann nur unter Alten zu leben, waren für uns irrelevant“, so die examinierte Krankengymnastin, die immer mit Menschen unterschiedlichen Alters, bei unterschiedlichsten Projekten und an verschiedenen Orten in Kontakt war. „Ohne Menschen konnte und wollte ich nicht sein“ so auch heute noch das Credo der Fünfundachtzigjährigen.

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„Wir waren bei unserer ersten Besichtigung schon vom Foyer beeindruckt. Als sich dann die Möglichkeit bot, zwei nebeneinander liegende Appartements zu beziehen, war sofort klar: Das wird unser neues Zuhause. Den Kindern und meiner Schwester haben wir dann unsere Entscheidung einfach mitgeteilt und viel positives Feedback erhalten.
Für nicht wenige ist ein Umzug – gerade im Alter – eine große Herausforderung. „Bei uns war das nicht so. Wir sind oft umgezogen, haben beide auch im Ausland gelebt und gearbeitet, so Antje Langer, die seit Ende 2024 verwitwet ist. „Das neue Zuhause wurde eine Mischung aus Vorhandenem und Neuem. Unseren eigenständigen Lebensrhythmus konnten wir ja fortführen – ergänzt um die vielen Annehmlichkeiten im Kastanienhof. Selbst die ´Corona-Zeit` war keine wirkliche Belastung, da vieles was möglich war
bestens organisiert wurde.“

Beim hauseigenen Mittagstisch ergaben sich schnell Kontakte. Auch im Residenz-Beirat und bei Tagen der offenen Tür war Antje
Langer aktiv – mit Informationen aus erster Hand, inklusive persönlicher Appartement-Besichtigungen mit Interessierten.

„Ich bin gern unter Menschen, kann aber auch gut allein meinen Tag gestalten“, erzählt sie. Ihre Favoriten aus dem Veranstaltungsangebot: der ehemalige Tanzkreis, Petanque, der Literaturkreis und Konzerte. „Ansonsten gehören eine Stunde Gymnastik, nach dem Frühstück Telefonate, ein wenig Haushalt, Spazierengehen und Lesen zu meinem Tagesablauf.“ Prima findet sie auch die Möglichkeiten für Feiern in der Residenz. – „Und die Freundlichkeit des Kastanienhof-Teams – heute ja leider nicht mehr selbstverständlich. Ich würde heute die Entscheidung wieder
genauso treffen und allen raten, das frühzeitig zu tun“, so ihr Statement am Ende unserer Begegnung.

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