Kastanie-Ausgabe-321

4/2026 Geboren in Hannover, zeitweilig aufgewachsen im Kreis SchaumburgLippe und Hamburg, nahm die angehende Abiturientin 1954 an einem Camp für internationale Einsätze für Verständigung und Frieden teil. „Mein Mann war dort der Leiter. Über weitere Einsätze blieben wir in Kontakt.“ Der bekam mit der Zeit eine andere Dimension und stellte eine Weiche für Cornelia Buchheisters Lebens. Nach dem Abitur wurde 1957 geheiratet. Die junge Frau zog wieder nach Hannover, studierte, wurde Volksschullehrerin - und jüngste Klassenlehrerin im Schuldienst von Hannover. Nach der Geburt des ersten Sohnes 1960 gab es eine kurze Arbeitspause. Dank der weiterhin bestehenden internationalen Kontakte übernahm auch ein Au-pair die Betreuung mit. 1962 folgte der zweite Sohn, ein Umzug nach Lauenstein/Ith und 1972 der Einsatz in der dortigen Dorfschule. Durch einen Ringtausch zurück nach Hannover, ergaben sich für Cornelia Buchheister dann ganz andere Umstände. Ihre Schüler in Limmer kamen aus verschiedenen Ländern. „In meiner Hauptschulkasse waren Kinder aus der Türkei, Portugal, Spanien, Griechenland und dem damaligen Jugoslawien. Da kamen mir die Erfahrungen durch meine internationale Arbeit sehr zugute.“ Einblicke Daniel Koch Constanze Wolf 8

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