Der weg in den Kastanienhof

Bewohner- Portraits

In jeder neuen Ausgabe unserer Residenz-Zeitschrift erzählen uns unsere Bewohner*innen Ihre Geschichten aus Ihrem früheren Leben bis hin in unere schöne Seniorenresidenz.

Eheleute Körner

Von Anfang an dabei

Sie haben beide den Wohnpark Kastanienhof werden und wachsen sehen: Helga und Klaus Körner. 1997 noch nicht als Bewohner, aber als Referenten. Seit Frühjahr 2019 weilen sie nicht nur stundenweise in der Residenz, sondern haben da auch ihr Zuhause gefunden.

„Hier hat es uns gleich sehr gut gefallen“,erinnern sich die Senioren, die durch die Vortagstätigkeit in anderen Residenzen zahlreiche Vergleiche hatten. 1997 „reisten“ sie zum ersten Mal mit einem Dia-Vortrag in den neuen Kastanienhof und bereichern seitdem das Veranstaltungsangebot. „Wir sind dabei schnell mit Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch gekommen, haben auch persönliche Kontakte geknüpft und vorab viel über das Leben im Kastanienhof erfahren. Auch bei anderen Veranstaltungen waren wir als Gäste dabei.“

„Anfang 2019 kam der Punkt für eine ganz persönliche, realistische Bestandsaufnahme. Bei der stand anschließend fest: Wir wollten die Entscheidung für einen Umzug rechtzeitig und ganz eigenständig treffen, Entlastung im Alltag und die Vorteile, die das Residenzleben bietet, nutzen. Und nicht, wie zunehmend zu erleben, von einem Notfall dazu genötigt werden“, so Klaus (91) und Helga (90) Körner mit einem eindeutigen Plädoyer, diese Entscheidung nicht aufzuschieben.

Helga Körner erinnert sich aber auch daran, dass für sie die Entscheidung etwas schwerer war als für ihren Mann. Immerhin hatten beide 50 Jahre in ihrer Eigentumswohnung in Anderten gelebt, waren da fest verwurzelt.
Bei allem Pragmatismus gab es für Klaus Körner einen besonderen Wunsch: Sein über Jahrzehnte gewachsenes „Archiv“ mit mehr als 7.000 festgehaltenen Motiven, die für Reiselust, Freude an der Natur und einen Blick für Besonderes stehen, sollte Platz finden.

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„Bereits mit 16 Jahren war die Kamera mein ständiger Begleiter“, erzählt der Hobbyfotograf, der auch für professionelle Medien gearbeitet hat. Mit 17 lernte er seine Helga, geboren in Ostpreußen und nach Gronau gekommen, dort kennen. Nach der Hochzeit zogen beide dann nach Hannover. „Meine Frau hat mein Faible für die Fotografie immer geteilt – als Reisebegleiterin mit einem besonderen Blick für Einstellungen. Und sie war eine kreativ-kritische Stütze bei den Motiven für meine Vorträge“, merkt Klaus Körner an.

Seit sechs Jahren gehört das Paar auch zur Bewohnerschaft. „Wir haben uns schnell sehr wohl gefühlt. Ein Zuhause-Gefühl im allumfassenden Sinn brauchte bei mir aber noch eine Weile“, gesteht Helga Körner. Sie umschreibt damit, dass der Umzug auch emotional Zeit brauchen kann.

Die Vorteile haben beide gerade im letzten Jahr deutlich gespürt. „Gesundheitliches wurde bei mir zur echten Herausforderung“, so Helga Körner. „Da waren uns die zahlreichen helfenden Hände hier eine große Unterstützung.“ Auch dank der Unterstützung konnte Helga Körner ihren 90. Geburtstag im Januar im Sternensaal mit zahlreichen Bewohnerinnen, Bewohnern und Gästen feiern. Und Klaus Körner war mit seinem Vortrag zum Rückblick auf die Expo 2000 mit mehr als fünfzig Interessierte wieder ein gefragter Referent.

„Wir hoffen, dass wir noch eine ganze Weile das freundliche Miteinander, das herzliche Lachen an der Rezeption erleben und weiterhin bei Foyer-, Film- und Opernabenden sowie Konzerten im Haus dabei sein sowie im Fall des Falles Hilfe in Anspruch nehmen können“, so die abschließenden Worte beim Interview.

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