Kastanie-Ausgabe-320

3/2026 Kastanienhof auf Eis legten, gingen seine 2023 verstorbene Frau und seine Tochter gemeinsam und ohne ihn auf Besichtigungstour, bei der einige Einrichtungen verworfen wurden. „In der schwierigen Situation gab es auch gute Fügungen. Meine Tochter kannte den Kastanienhof, der bei ihr einen sehr guten Eindruck hinterlassen hatte, bereits von einer Trauerfeier in der Kastagnette. Und zum Glück war auch ein passendes Appartement zum schnellen Einzug verfügbar. Eine Herausforderung war allerdings die Beschaffung von erforderlichem Mobiliar. Und die vierwöchige Quarantäne, in die wir uns nach unserem Einzug Mitte Mai 2020 begeben mussten.“ Eine schwierige Situation für das Einleben, denn das Paar durfte das Appartement nicht verlassen. „Aber wir wurden gut versorgt. Und das Beste: Wir waren beieinander und das schon insgesamt 65 Jahre.“ Noch heute erzählt Klaus Kaase mit Leuchten in den Augen von den ersten Begegnungen. Da hatte seine Frau schon längst ein Auge auf ihn geworfen. Doch er konzentrierte sich vorerst auf sein Training, hielt die strengen Verhaltensregeln für Leistungssportler ein, lernte durch seine sportlichen Erfolge viele deutsche Städte kennen und kann auf prägende Erlebnisse in der Zeit zurückblicken. Mit seinem Berufsabschluss als Chemielaborant verabschiedete sich Klaus Kaase 1958 vom Ruderleistungssport. Einblicke Katharina Klein 7 i Mitmachen! Wie sind Sie in den Kastanienhof gekommen? Seit wann leben Sie hier? Wie lautet Ihre Geschichte? In der Kastanie, wollen wir die Geschichten unserer Bewohner*innen erzählen und nach und nach in den folgenden Ausgaben wiedergeben. Bitte sprechen Sie Herrn Koch diesbezüglich an.

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