Kastanie-Ausgabe-319

2/2026 ihre Eltern. Und auch der Getränkehandel konnte nicht einfach schließen. Die Söhne fungierten dann als Vertretung. „Das ging aber nur im Winter. Da war am wenigsten los. Für uns war das ideal. Uns hat es dann immer in sommerliche Gefilde gezogen,“ so die Senioren. Ihre Reisen waren immer individuell zusammengestellte Touren. Und die lagen für das abenteuerlustige Paar fernab von Europa auf der südlichen Halbkugel der Welt. Mit einem Leuchten in Augen und Stimme erzählen beide vom Regenwald, von Begegnungen mit Eingeborenen, dem Leben in Lehmhütten, von erlebnisreichen Flussfahrten zu entlegenen Dörfern, Übernachtungen in Hängematten unter freiem Himmel, Fahrten auf Zugdächern, … „Wir haben uns oft nur mit Händen und Füßen verständigt. Und ich hatte mit unseren Söhnen während deren Schulzeit und später im Selbststudium etwas Englisch gelernt. Bei unserer letzten große Reise 2014 ging es mit dem Schiff von Passau bis zum Schwarzen Meer“, ergänzt Ilse Kaminski den Rückblick auf die schönen und besonderen gemeinsamen Erlebnisse. Einblicke Daniel Koch 8

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