Kastanie-Ausgabe-319

2/2026 „Bei Hölzchen“, die es heute noch gibt. „Das war schon eine besondere Fügung. Ich war mit meiner Cousine unterwegs, mein Mann mit einem Freund“, schaut Ilse Kaminski noch heute lächelnd zurück. Aus der Begegnung wurden zwei Paare und eine viele Jahre währende Paarfreundschaft. Drei Jahre später wurde geheiratet, 1962 und 1964 die Söhne geboren. Nun war die erste Wohnung in Stöcken zu klein. Die Familie zog nach Wülfel. „Dort haben wir bis zu unserem Einzug in den Kastanienhof 56 Jahre lang gewohnt“, berichtet die zierliche Seniorin mit viel Lebendigkeit. Anfang der Siebziger warf eine ernsthafte Erkrankung der jungen Mutter zeitweilig dunkle Schatten aufs Familienleben. ´ „Doch manchmal war das gar nicht so einfach, ich hatte mich mit einem Getränkegroßhandel selbstständig gemacht. Der musste weiterlaufen und auch unsere Jungs brauchten ja noch Zuwendung“, erzählen der gelernte Maschinenbauer und die ehemalige Bürokauffrau unisono von der schwierigen Zeit.“ Ihr optimistischer Blick aufs Leben blieb. „Wir haben uns ganz bewusst gegen Wohneigentum und für das Reisen entschieden“, erzählen Ilse und Georg Kaminski von ihrer gemeinsamen Leidenschaft beim Erkunden ferner Welten. Anfangs erforderte das noch einiges an Terminierung und Organisation. Ilse Kaminski war wieder berufstätig, pflegte zudem viele Jahre Einblicke Daniel Koch 7 i Mitmachen! Wie sind Sie in den Kastanienhof gekommen? Seit wann leben Sie hier? Wie lautet Ihre Geschichte? In der Kastanie, wollen wir die Geschichten unserer Bewohner*innen erzählen und nach und nach in den folgenden Ausgaben wiedergeben. Bitte sprechen Sie Herrn Koch diesbezüglich an.

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