Kastanie-Ausgabe-318

1/2026 mes zu essen oder zu trinken – all das hat einfach gutgetan. Viele haben sich gefreut, endlich mal wieder etwas anderes zu sehen, neue Eindrücke aufzunehmen, Menschen zu beobachten oder einfach nur das Miteinander zu genießen. Natürlich gehörte auch diesmal wieder eine Bratwurst dazu – das ist bei uns fast Tradition. Dazu gab es Punsch, und als kleines Highlight auch Schmalzkuchen, den einige von uns ganz besonders genossen haben. Jeder konnte sich das aussuchen, worauf er gerade Lust hatte. Es war schön zu sehen, wie entspannt und offen alle waren. Man merkt immer wieder, dass solche Ausflüge nicht nur ein „Wir gehen mal kurz raus“ sind, sondern richtige Erlebnisse, die lange positiv nachwirken. Es entstehen Erinnerungen, Gespräche und Momente, die man mitnimmt. Was jedoch viele gar nicht mitbekommen: Vor so einem Ausflug steckt viel Arbeit. Wir müssen organisieren, planen, Wege abstimmen, Mobilitätshilfen sicherstellen, das Wetter im Blick behalten, Absprachen treffen und vieles mehr. Aber ganz ehrlich – wenn man dann sieht, wie viel Freude dieser Tag bringt und wie gut er unseren Bewohnerinnen und Bewohnern tut, weiß man sofort, wofür sich diese Mühe lohnt. Und genau das ist es, was uns antreibt. Unser Freundeskreis besteht mittlerweile seit rund sieben Jahren. In dieser Zeit ist aus einer anfänglichen Betreuungsgruppe ein vertrauter, herzlicher Kreis geworden, den wir ganz bewusst „Freundeskreis“ nennen. Denn genau das ist es: ein Treffen unter Freunden. Über die Zeit ist ein familiäres, warmes Miteinander entstanden, in dem man sich kennt, Rückblick Jessica Lorenz 11

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